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2013: Leprastation Siliguri

Obwohl Lepra weltweit betrachtet nicht als ausgerottet, aber als "unter Kontrolle" gilt, stellt diese Infektionskrankheit in einigen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas immer noch ein ernstzunehmendes Problem dar. Mehr als 50 Prozent aller weltweit registrierten neuen Leprafälle entfallen gemäss Novartisstiftung auf Indien. 

Zwar gilt Lepra heute als heilbar; fehlendes Wissen über die Anzeichen der Krankheit und oftmals auch finanzielle Not lässt viele Infizierte jedoch erst viel zu spät den Arzt aufsuchen. Bereits eingetretene körperliche Behinderungen können dann teilweise nicht mehr behoben werden und tragen nach wie vor wesentlich zur gesellschaftlichen Ächtung der Erkrankten bei.

Unser Partner in Siliguri leistet seit Jahren ausgezeichnete Arbeit auf seiner Leprastation und ermöglicht der finanziell am schlechtesten gestellten Bevölkerungsschicht eine unentgeltliche medizinische Betreuung. Das Spital verfügt über verschiedene Abteilungen, in welchen neben Leprapatienten auch Menschen mit Tuberkulose, HIV und Malaria behandelt werden.

Die über 400 Betten sind durchschnittlich zu mehr als 90 Prozent ausgelastet. Umfassende Renovationsarbeiten sowie der Neubau der Lepra-Abteilung wurden 2013 abgeschlossen.

Usthi engagierte sich in diesem Projekt bis Ende 2013 primär beratend, partiell aber auch auf finanzieller Ebene.