Your browser (Internet Explorer 7 or lower) is out of date. It has known security flaws and may not display all features of this and other websites. Learn how to update your browser.

X

Navigate

Sie sind hier

2016: Nepal Nothilfe

Seit den zwei verheerenden Erdbeben vom 25. Mai und 12. April 2015 wurden mit der ersten Nothilfeaktion über 36‘000 Menschen erreicht. Möglich machte dies die langjährige Partnerschaften mit Govinda e.V und eine gute Vernetzung vor Ort. Die weiterführenden Hilfeleistungen steanden vor zahlreichen Herausforderungen und Gefahren: Wegen ständiger Nachbeben ist die Bevölkerung stark verunsichert und steht unter grossem Stress. Mitte Juni brach der Monsun über die in behelfsmässigen Zelten lebenden Menschen herein. Überschwemmungen fluten die dürftigen Notunterkünfte und Erdrutsche erschweren den Zugang zu abgelegenen Tälern. Da vielerorts sanitäre Einrichtungen und Trinkwasseranlagen zerstört sind, drohen Epidemien jederzeit auszubrechen.

Mit dem einjährigen „Shangrila Monsunhilfe und Wiederaufbau-Programm“ reagieren wir mit verschiedenen Massnahmen auf diesen fragilen Kontext. Dabei unterstützen wir Familien im Distrikt Lalitpur, deren Kinder die „Shangrila International School“ in Chapagoan besuchen und ebenso das Chepang-Volk in Makwanpur, welches im „Shangrila Entwicklungshilfeprojekt“ eingebunden ist.

 

Präsenz vor Ort: Seit Mai 2015 war durchgehend ein Nepal-Projektteam vor Ort. Mit seinem Büro in Kathmandu ist es optimal in lokale Strukturen und Netzwerke eingebettet. Stephanie Theis vertrat in dieser Zeit die Stiftung Usthi vor Ort und begleitete als Teil des vierköpfigen Teams die Projektkoordination und Aktivitäten vor Ort.

 

Monsunhilfe: Mit der Monsunhilfe wird erreicht, dass aus bisherigen Notunterkünften stabile temporäre Bauten entstehen. In den Dörfern werden sanitäre Anlagen, Trinkwasserversorgung und mit Trainings ein hygienischer Wasserhaushalt sichergestellt. Gleichzeitig wird die Regenperiode genutzt, um die Bevölkerung im Aufbau von erdbebensicheren Häusern zu schulen. Dreh- und Angelpunkt für diese Aktivitäten sind Verteil- und Beratungszentren, die in Kalikatar (Makwanpur) und Chhampi (Lalitpur) erstellt wurden. Ausgestattet mit Hilfsgütern reagieren sie rasch auf Nahrungsmittel- und andere Versorgungsengpässe sowie Seuchenalarm. Mittels Notschlafplätzen bieten sie obdachlosen Familien kurzfristigen Unterschlupf. Gleichzeitig werden die Räumlichkeiten zu Schulungszwecken genutzt, um ausgewählte Dorfbewohnerinnen und –bewohner im erdbebensicheren Häuserbau zu unterrichten.

 

Wiederaufbau: In den Bezirken Lalitpur und Makwanpur wurden erfolgreich Häuser wieder aufgebaut und Landurkunden für die Bewohner erworben. Nebst der Rekonstruktion ihrer eigenen Häuser geben die Beteiligten ihr Wissen an die Gemeinschaft weiter und ermöglicht so, dass das Wiederaufbauprogramm auch jene Familien erreicht, die nicht direkt mit den Shangrila-Projekten in Verbindung stehen. Die Baustellen werden ausserdem regelmässig von Ingenieuren besucht, um diese zu überwachen und ebenso der Bevölkerung beratend zur Seite zu stehen. Nothilfe: Je nach Bedarf wird weiterhin Nothilfe geleistet, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Situationen, die dies erfordern sind bspw. weitere zerstörerische Erdbeben, Nahrungsmittel- und Trinkwasserknappheit oder Seuchenausbruch. Die Hoffnung ist allerdings, dass solch zusätzlichen Katastrophen-Szenarien ausbleiben und sich das Programm auf die Monsunhilfe und den Wiederaufbau konzentrieren kann.

 

Im Abschlussbericht erfahren Sie alle Details zu unserer Nothilfe und Wiederaufbauhilfe nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal.