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Geschichte

Die Geschichte der Stiftung Usthi beginnt mit dem ersten Besuch Indiens durch Edeltrud und Kurt Bürki in den 70er Jahren. Angekommen in der Riesenstadt Kolkata (ehemals Kalkutta) erlebten sie die Armut und den Überlebenskampf der Menschen dort hautnah. Besonders betroffen machte sie die hohe Anzahl Kinder und Jugendliche, die sich schutzlos auf der Suche nach Arbeit und Essen auf der Strasse herumtrieben. 

Diese erlebten Eindrücke standen im krassen Kontrast mit dem bequemen Leben in ihrer Heimat, der Schweiz. Hier besuchen die Kinder die Schule, egal ob ihre Eltern arm oder reich sind. Hier gab es Behörden, an die sich Menschen in Not wenden können. Hier gab es Zugang zur medizinischen Grundversorgung für jedes Kind.

Der Entschluss war schnell gefasst - es musste etwas gegen die Missstände getan werden. Und wenn nicht wir, wer dann? 
1976 begannen Edeltrud und Kurt Bürki ihren Einsatz für notleidende Kinder in Indien mit einer Gassenküche. Hier konnten die Kinder der Strasse eine warme Mahlzeit am Tag einnehmen und ihre Mägen füllen. Der regelmässige Austausch mit den Kindern erlaubte ein besseres Verständnis für ihre Probleme sowie die Gefahren, die auf der Strasse drohten.

Die Gassenküche war erst der Anfang. Mit dem Bedürfnis mehr zu tun als Symptome der Missstände zu mindern, begann die Suche nach weiteren Projekten. Ziel war es, eine nachhaltige Verbesserung des Lebens und der Zukunftsperspektiven junger Menschen zu bewirken. Die Schwerpunkte waren schnell gefunden: Bildung und Gesundheit.

Bereits 1977 eröffnete Usthi die erste Schule südlich von Kolkata. Über 40 Jahre hinweg ist die Stiftung Usthi kontinuierlich gewachsen, doch die Arbeitsschwerpunkte sind die selben geblieben. Heute zählt Usthi 13 Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Prävention Kinderhandel. Jährlich nehmen über 2'500 Kinder an den Usthi-Programmen teil.